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Kiesel Flotationsanlagen
Die nähere Bedeutung ist, dass die Trubanteile in einer Flüssigkeit durch die Flotation nach oben aufgetrieben werden und dadurch eine einwandfreie Trennung des Trubes von der klaren Flüssigkeit vorgenommen werden kann.
Das Klärverfahren beruht darauf, in die Flüssigkeit kleine Gasbläschen einzubringen. Diese setzen sich an den Trubteilchen im Most an und treiben sie an die Oberfläche. Dort verbleiben die Trubteilchen und bilden einen festen „Kuchen“. Dieser kann kontinuierlich abgeschöpft werden, oder die klare Flüssigkeit wird am Restablauf des Behälters abgesaugt.
Die Flotationsklärung ist seit langer Zeit bei der Abwasserbehandlung ein gebräuchliches Verfahren. In den letzten Jahren hat sie auch bei der Vorklärung von Weinmosten verstärkten Einsatz gefunden. Sie ist heute ein bewährtes Verfahren zur Qualitätsver-besserung des Weines.
Mostklärung durch das Flotationsverfahren bringt:
- geringere Investitionskosten
- geringe bzw. keine Unterhaltskosten
- durch einfache Mechanik geringe Störanfälligkeit
- schnelle Mostverarbeitung
- sehr hohen Klärungsgrad
- Reduktion der Phenole
- Klärung von weißen und roten, auch erhitzten Traubenmosten unter Bildung eines festen Trubkuchens

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